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Toyota präsentiert Neuheiten für die CeMAT 2014


 

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Rund 100 internationale Fachjournalisten waren der Einladung nach Hannover gefolgt, um einen Vorgeschmack auf die Messe-Präsenz des Flurförderzeug-Herstellers zu bekommen. Auf die Eröffnungsrede durch den Aufsichtsratsvorsitzenden Hirooki Fujiwara folgten Ausführungen des TMHE-Präsidenten Matthias Fischer zur strategischen Ausrichtung von TMHE, zur Bedeutung des Kundendienstes und einer neuen Sicherheitsinitiative von Toyota. Danach standen die zahlreichen Produkt- und Service-Innovationen im Fokus.

Anschaulicher kann eine Preview nicht sein: Per 3D-Brille lud TMHE zu einem virtuellen Rundgang auf den CeMAT Messe-Stand ein, der sich dieses Jahr erstmals im Pavillon 32 befinden wird. Auch sonst konnten sich die Pressevertreter ein sehr präzises Bild vom Unternehmen, den Ambitionen und Innovationen machen.

Bekenntnis zu Europa

In seiner Begrüßungsrede ging Hirooki Fujiwara auf die bedeutende Rolle Europas für den Mutterkonzern TICO (Toyota Industries Corporation) ein. Der Weltmarktführer im Bereich „Material Handling Equipment" investierte zuletzt kräftig mit dem Ziel, die Entwicklung speziell abgestimmter Geräte für den europäischen Markt weiter voranzutreiben. Fujiwara betonte, dass gut 95 Prozent der auf dem Kontinent verkauften Geräte auch dort hergestellt würden: in den drei TMHE-Werken in Schweden, Frankreich und Italien. Auch für den Export werde produziert, was ein nicht zu vernachlässigender Faktor für die Wirtschaftsregion sei.

Das Bekenntnis von Toyota zum Standort Europa war ebenso Schlüsselthema in der Rede vom Präsidenten und CEO Matthias Fischer. Mittlerweile sei der Konzern in über dreißig Ländern vertreten, darunter auch Russland. Nicht umsonst zähle TMHE bereits zu den drei führenden Anbietern auf dem Kontinent, und der Zugewinn an Marktanteilen habe einen hohen Stellenwert. Entsprechend ambitioniert seien die Ziele für den größten europäischen Flurförderzeug-Markt Deutschland. Die Zuverlässigkeit der Produkte - für Fischer eine der zentralsten Kundenanforderungen - sei dabei ein ganz entscheidender Faktor. Die hohe Qualität der nach den Prinzipien des Toyota Produktionssystems (TPS) gefertigten Geräte werde europaweit geschätzt.

Service ein Produktleben lang

„Die Bedeutung des Kundendienstes während des gesamten Produktlebenszyklus steht bei Toyota Material Handling im Fokus", erklärte Matthias Fischer. Der Serviceansatz sei im Laufe der letzten zehn Jahre kontinuierlich und mit nachweislich hoher Kundenzufriedenheit weiterentwickelt worden. Ziel müsse es sein, auch in Zukunft den deutlich gestiegenen Anforderungen vollständig gerecht zu werden. In diesem Zusammenhang verwies Fischer auf das „Toyota Service Concept", in dem die Grundregeln von TPS auf eine Kundendienstorganisation abgestimmt sind und kontinuierlich weiterentwickelt werden.

Sicherheits-Upgrade für Bestandsflotten

Matthias Fischer kündigte zudem eine neue Sicherheitsausstattung für Flurförderzeuge an: Zur Messe stellt TMHE eine smarte Möglichkeit vor, bei dem die Telemetrie-Technologie des Flottenmanagement-Systems Toyota I_Site zum Einsatz kommt. Bestandteile des Pakets sind die Beschränkung des Zugangs auf autorisiertes Personal sowie obligatorische Sicherheitschecks vor Inbetriebnahme des Staplers. Außerdem bietet eine neue Smartphone-App praktische Funktionen zum Management der Geräte aus der Ferne. Flurförderzeuge aus Bestandsflotten können so durch ein simples Upgrade auf ein höheres „Sicherheits-Level" gebracht werden.

Die nächste Generation Toyota I_Site 

Auch Toyota I_Site wurde pünktlich zur CeMAT optimiert: Neben der App für das Remote-Management zählt hier der Stapler-Zugang per Smartcard zu den wichtigsten Neuheiten. Das Besondere: das Kartensystem ist mit allen gängigen RFID-Technologien kompatibel. Eine Nominierung für das noch ausstehende Finale des neuen Branchen-Oscars „International Forklift Truck of the Year" (IFOY) ist Toyota dafür bereits sicher.

Neben innovativen Services und Lösungen standen natürlich die neuen Flurförderzeuge von Toyota im Mittelpunkt der Preview-Veranstaltung. Bevor es an die Geräte ging, gab Hans van Leeuwen, Executive Vice President Marketing & Sales, einen Gesamtüberblick.

Neue Stapler-Baureihen vollenden Gerätespektrum

Zu den Highlights zählte van Leeuwen die verbrennungsmotorischen Gegengewichtsstapler der neuen Baureihe Toyota Tonero HST. Als Alternative zur Drehmomentwandler-Technik sind sie mit einem hydrostatischen Antrieb ausgestattet und stellen damit eine wesentliche Erweiterung des Gerätespektrums von TMHE dar. Die Toyota Tonero Baureihe wird zudem um neue Modelle im Schwerlastbereich mit Tragfähigkeiten von bis zu 8,0 Tonnen erweitert.

Auch bei den Toyota Traigo Elektrostaplern mit 80-V-Technik gibt es Zuwachs: Hinzu kommen die bereits angekündigten Modelle mit 4,0 und 5,0 Tonnen Tragfähigkeit. Die Stapler eignen sich ideal für besonders intensive Einsätze mit langen Betriebszeiten - eine Aufgabe, die bisher eher den Verbrennern vorbehalten war.

Premiere für Elektro-Niederhubwagen BT Levio 

Im Bereich der Lagertechnikgeräte stellte Toyota erstmals seine rundum erneuerte BT Levio P-Serie mit Tragfähigkeiten von bis zu 2,5 Tonnen vor. Die Elektro-Niederhubwagen zählen zu den kompaktesten und leistungsstärksten ihrer Klasse - die Modelle verfügen zum Beispiel über die höchste Maximalgeschwindigkeit. Auch das Ausstattungspaket stimmt: Optional sind die Geräte mit fester Plattform mit Seiten- oder Rückenschutz erhältlich. Sicherheit und Fahrkomfort werden dabei groß geschrieben.

Ideal für intensive Mehrschichteinsätze: Auf Wunsch können die Niederhubwagen auch mit Lithium-Ionen-Batterien ausgestattet werden. Die Akkus lassen sich innerhalb von nur einer Stunde vollständig aufladen, wobei selbst Zwischenladungen jederzeit möglich sind. Auf Wechselbatterien kann somit verzichtet werden.

Neue Antriebstechnologien und Motoren

Auch sonst tut sich was bei Toyota im Bereich der Antriebstechnik. Hans van Leeuwen kündigte zur CeMAT weitere Innovationen an, darunter neueste Brennstoffzellen-Technologien und ein Motorenprogramm mit deutlich gesenktem Kraftstoffverbrauch.

Trendthema Automatisierung, Einstieg ins Regalgeschäft

Abschließend ging van Leeuwen auf den Trend der Automatisierung ein: Das Messe-Publikum der CeMAT könne sich auf neue Lösungsangebote von Toyota für automatisierte Abläufe beim Ein- und Auslagern, Horizontaltransport und Kommissionieren freuen. Auch das Regalgeschäft soll weiter ausgebaut werden.

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