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Lebensbedrohende Vergiftungen durch Waldpilze: Wie time:matters in schwierigen Situationen hilft - Ein Anwendungsbeispiel

  • 09/03/2009, Neu-Isenburg

  • Es gibt Situationen im Leben, die vergisst man nicht. Noch immer läuft Oliver Seroka, Mitarbeiter des Lufthansa Cargo Group-Unternehmens time:matters, beim Gedanken an einen ganz besonderen Auftrag ein Schauer über den Rücken.

 

Eine gemütliche Pilzsuche im sonnigen Kalifornien hatte sich für drei Menschen zu einer lebensbedrohlichen Situation entwickelt, in der es auf jede Minute ankam.

Spätabends am 30. Dezember ging der Anruf einer Münchner Klinik beim Special Service Desk von time:matters ein. Die Situation war schnell geschildert: 18 Ampullen eines Medikaments zur Behandlung von Lebervergiftungen mussten schnellstens von München nach San Francisco gebracht werden. Dort lagen drei Patienten mit lebensgefährlichen Vergiftungen in der Notaufnahme des Universitätsklinikums.

Bei der Pilzsuche im Umland von San Francisco hatten die drei Personen versehentlich auch einen hochgiftigen Knollenblätterpilz eingesammelt. Die Folgen spürten sie bereits kurz nach dem Verzehr: Die Vergiftung äußerte sich in schweren Magenkoliken, die mit unerträglichen Schmerzen einhergingen. Ohne schnellstmögliche Verabreichung eines Gegengifts drohten den Patienten irreparable Leberschäden - schlimmstenfalls der Tod. Noch dramatischer wurde die Lage dadurch, dass zwei der Erkrankten erst elf Jahre alt waren und das Gift die Leber eines Kindes noch schneller angreift als die eines Erwachsenen.

Oliver Seroka von time:matters setzte sofort alle Hebel in Bewegung: Es galt, das eigentlich Unmögliche möglich zu machen denn so kurz vor Silvester waren natürlich alle Flieger nach Kalifornien ausgebucht. Zudem war das Medikament, das weltweit nur in München vorrätig ist, in den USA durch die dort zuständige Behörde FDA nicht zugelassen. Doch der time:matters-Experte zögerte nicht: Schließlich ging es um die Rettung von Menschenleben! Seroka organisierte sofort einen Kurier, der frühmorgens am Flughafen Frankfurt eintraf. Parallel dazu ließ Seroka die Medizin-Ampullen von München nach Frankfurt bringen. Als weitaus schwieriger erwies sich, die Genehmigung der FDA zur Einfuhr des Medikaments in die USA zu erhalten. Erst nach einigen Telefonaten mit den behandelnden Ärzten und der FDA erhielt time:matters Grünes Licht für den Import.

Inzwischen hatte Oliver Seroka den frühestmöglichen Flug nach San Francisco organisiert; in enger Abstimmung mit der Lufthansa konnte noch ein Sitzplatz für den On-Board-Kurier (OBC) verfügbar gemacht werden. "Für diese Art von Transport war der Einsatz eines OBC die optimale Lösung", erläutert Seroka, "denn zu den OBC-Standards gehört, dass die Sendung zu keinem Zeitpunkt aus den Augen gelassen wird. Unser Kurier hat die Medikamentenbox als Handgepäck mit in die Kabine genommen." Da der OBC permanent Kontakt mit der time:matters-Zentrale in Neu-Isenburg hielt, waren die behandelnden Ärzte in San Francisco jederzeit über den Status der Sendung informiert und erfuhren so vom Abflug des Kuriers in Richtung Kalifornien.

Sofort nach der Ankunft in San Francisco nahm der Kurier ein Taxi und brachte die Ampullen ins Universitätsklinikum. Dank dieser von time:matters extrem schnell entwickelten Lösung konnten die drei Patienten gerettet werden; sie erholten sich und behielten keinerlei bleibende Schäden. Wäre ihnen das Medikament nur wenige Stunden später verabreicht worden, hätte die Pilzsuche weitaus dramatischere Folgen gehabt.

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