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Ersatzteil aus Graz verhindert Produktionstopp in Mexiko-City

  • 30/06/2008, Neu-Isenburg / Mexiko City

  • time:matters liefert „sameday“ von Österreich nach Mittelamerika

 

Industrieprodukte gleichen heutzutage einem Puzzle: Sie sind aus einer immensen Zahl von Einzelteilen zusammengesetzt. Dies gilt auch und gerade für moderne Automobile. Nur die wenigsten der Bauelemente werden dort produziert, wo auch die Endmontage des Fahrzeugs stattfindet; vielmehr wird das Gros der Komponenten aus externen Produktionsstätten zugeliefert. Im Zuge der Globalisierung nimmt die Entfernung zwischen den einzelnen Produktionsstandorten kontinuierlich zu, nicht selten befinden sie sich auf unterschiedlichen Kontinenten.

So auch im Fall eines renommierten europäischen Produzenten von Automotive-Zulieferteilen, der unter anderem in Mexiko-City eine Fertigungsstätte betreibt. Im dortigen Herstellungsprozess trat kürzlich ein massives Problem auf: Die Kontrollanzeige eines Produktionsbandes meldete einen gravierenden Defekt. Dieser führte zwar nicht zum sofortigen Ausfall des Bandes, er signalisierte allerdings sehr deutlich, dass es in Kürze zum vollständigen Bandstillstand kommen werde.

Um diesen Produktionsstopp zu verhindern - und somit Ausfallfolgekosten in sechsstelliger Euro-Höhe zu vermeiden -, galt es also, das defekte Fließband schnellstmöglich zu reparieren. Dies gestaltete sich jedoch erheblich schwieriger als gedacht: Zwar bestand die Reparatur des Bandes „nur" im Austausch einiger Bauteile, indes waren diese nicht in Mexikos Hauptstadt, sondern ausschließlich im Herstellerwerk des Fließbandes verfügbar - und dies liegt im österreichischen Graz, gut 10.000 Kilometer entfernt.

Angesichts des kniffligen Notfall-Charakters der Situation erkannten die Verantwortlichen der mexikanischen Produktionsstätte sehr schnell, dass für die Bewältigung dieses Problemszenarios spezifische Notfallkompetenz hinzugezogen werden musste. So wandte man sich an time:matters, den zur Lufthansa-Konzernfamilie gehörenden Spezial-Dienstleister für Kurier-, Sameday- und Notfall-Logistik.

In der deutschen time:matters-Zentrale in Neu-Isenburg bei Frankfurt am Main ging der „Notruf" aus Mexiko um 6.00 Uhr morgens ein (in dem mittelamerikanischen Land war es zu dieser Zeit 23.00 Uhr). Die Logistikexperten in Deutschland begannen sofort mit der Ausarbeitung der für diesen Einsatzfall optimalen Prozesskette, und unverzüglich wurde dieser Ablaufplan dann auch in die Tat umgesetzt: Schon um 8.00 Uhr holte ein österreichischer time:matters-Kurierpartner die dringend benötigten Ersatzteile beim Hersteller in Graz ab. Eine knappe Stunde später traf der Kurierfahrer mit seiner für Mexiko bestimmten Lieferung am Grazer Flughafen ein, wo er nach erfolgter Verzollung um 11.00 Uhr den nächsten Flug nach Frankfurt am Main nehmen konnte. Dort landete der Flieger um 12.25 Uhr, und exakt zwei Stunden später hob die Anschlussmaschine zum Nonstop-Transitflug nach Mittelamerika ab.

Um kurz nach 19.00 Uhr Ortszeit erreichte die Eilsendung Mexiko-City. Nach Abschluss der Einfuhrzollformalitäten am Airport übernahm ein ortsansässiger time:matters-Kurierpartner das Päckchen mit den Ersatzteilen, um es, nach rasanter Fahrt durch das Verkehrschaos der Millionenmetropole, um Punkt 21.00 Uhr persönlich im Werk des Automobil-Zulieferers abzugeben - lediglich 22 Stunden nach Eingang des „Notrufs" in Neu-Isenburg.

Fließband repariert, Produktionsstillstand verhindert, Ausfallkosten vermieden - einmal mehr haben time:matters' Eillogistik-Lösungen einem Unternehmen großen Ärger, jede Menge Zeitverlust und erhebliche finanzielle Einbußen erspart.
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