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Brandschutz 2009


 

Die Architektur entdeckt den Brandschutz: Elegantere Türen und bauaufsichtlich zugelassene, bedruckbare Folien sorgen dafür, dass Feuer- und Rauchschutzabschlüsse jetzt auch in anspruchsvollen Räumen „eine gute Figur" machen. Der Türenspezialist Teckentrup präsentierte die neuen Architektur-Lösungen erstmalig auf der BAU.

Das Messe-Highlight war eine „Bruno-Banani-Brandschutz-Tür". Damit wurde sehr plastisch demonstriert, wie Feuerschutz anno 2009 aussehen kann. Mit speziellen Folien kann jetzt jedes Motiv bauseitig auf eine Tür aufgebracht werden - einzige Voraussetzung ist ein digitales Bild. Die bauaufsichtliche Zulassung als Feuerschutz-Abschluss geht durch das Bekleben nicht verloren, denn diese „geringfügige Änderung des Brandschutzelements" ist nach jüngsten Prüfungen erlaubt.

FSA-Tür: Glatte Ansicht ohne Bandprägung

Für den Trend zu optisch anspruchvolleren Türen stehen auch die Teckentrup-Türen FSA 42 und 62. „Sie brauchen keine Bandprägung mehr, haben also eine glatte, flächenbündige Oberfläche über das gesamte Türblatt. Damit wirken sie wesentlich eleganter als konventionelle Modelle"; erläutert Geschäftsführer Kai Teckentrup.

Die technischen Weiterentwicklungen verbessern die Montage und erweitern die Einsetzbarkeit: Die Zulassung als T60-Tür folgt einigen Landesbauordnungen, die diese neue Brandschutzklasse bereits in ihren Vorgaben berücksichtigen. „Zeitgewinn für den Monteur wird gleich mitgeliefert, denn die Zarge ist schon mit einem Dübel pro Befestigungspunkt montiert", so Kai Teckentrup. Damit spart der Metallbauer das Ausklappen der Anker und das Setzen mehrerer Dübel. Das geringere Gewicht des Bauelements erleichtert die Arbeit im wahrsten Sinne des Wortes - sie sind rund 25 Prozent leichter als die Vorgänger-Generation. Nach dem Einbau lassen sie sich außerdem um vier Millimeter vertikal verstellen - ein Vorteil, der zum rauen Baustellen-Alltag passt: Oft genug sind geringe Abweichungen vor Ort auszugleichen.

Feuerschutz-Schiebetor nach Euro-Norm

Zur Messe stellte Teckentrup seine neue Generation der Feuerschutz-Schiebetore vor. Diese sind bereits nach EN 1634-1 geprüft. „Dadurch sind sie zukunftssicher und auch schnell im europäischen Ausland zugelassen", stellt Teckentrup fest. Mit der Zulassung für Deutschland rechnet das Unternehmen noch in diesem Jahr.

Die technischen Eigenschaften im einzelnen:

  • T30 / T60 / T90 mit erhöhtem Feuerschutz nach EN 1634.
  • Geringeres Gewicht durch innovative Torkonstruktion (ca. 20 kg/m²), dadurch leichte und schnelle Montage.
  • Höhenverstellbares Torführungsprofil mit nicht sichtbarer unterer Torführung. (Höhenausgleich bis 30 mm möglich.)
  • Dauerfunktionsprüfung (nach EN 1191 Klasse C3): 50.000 Zyklen (statt bisher 10.000 Zyklen).
  • Attraktive Schatten-Nut zwischen den Elementen (keine aufliegenden Paneelabdeckungen).
  • Attraktive, weil flächenbündige Schlupftür-Integration.
  • Komplette Verkleidung von Laufschiene und Anbauteilen, der Enddämpfer ist im Torblatt integriert.