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Storopack senkt Gesamtkosten der Schutzverpackung


 

Über den Einkauf des Packmaterials hinaus zu denken, senkt die Kosten und erhöht die Effizienz der Prozesse. Diese Erfahrung machte ein traditionsreicher englischer Hersteller von Schokolade, der Storopack damit beauftragte, die Schutzverpackungslösung seiner Produkte im Online-Shop zu überprüfen. Die neue Organisation und Ausstattung im Verpackungsbereich hat die Produktivität um über 50 Prozent erhöht. Das Unternehmen spart jährlich 45.000 Euro beim Packmaterial. Diese quantitative und qualitative Verbesserung ist gelungen, weil die Analyse der Ist-Situation das gesamte Warenlager umfassend betrachtet hat: die Software, die Arbeitsabläufe und Arbeitsbedingungen genauso wie die Produkte und ihre Schutzverpackung.

Anstelle von zwanzig Offline-Packplätzen wird die Schutz¬verpackung jetzt direkt an der Rollbahn hinzugefügt. Wie im Konzept von Storopack vorgesehen, hat das Unternehmen auf der frei gewordenen Stellfläche ein zusätzliches Kommissionierregal für Schnelldreher eingerichtet.

Die bis dahin eingesetzten zwanzig Geräte für die Herstellung von schützendem Verpackungsmaterial wurden durch zwei Airplus GTI ersetzt, die sensorgesteuert Luftkissen produzieren und diese einem Silo (Hopper) zuführen. Eine weitere Neuerung ist der Verschlussautomat am Ende der Verpackungslinie. Mit dieser Ausstattung genügt eine Arbeitskraft, um das durchschnittliche Aufkommen von 500 Sendungen pro Woche abzuwickeln.

Vor Weihnachten, Ostern und dem Valentinstag, wenn bis zu 6.000 Bestellungen eingehen, arbeiten zwei Packer an der Rollbahn. In Zeiten der Hochsaison kommt das zusätzliche Gerät der Serie Paperplus Chevron zum Einsatz. Das damit on-demand hergestellte Papierpolster schützt besonders empfindliche Sendungen, die beispielsweise individuelle Geschenkkörbe enthalten.

Wie vom Unternehmen gefordert, integriert die Ausstattung bereits die Option für ein höheres Verpackungsaufkommen. Der Hopper hat auf Vorder- und Rückseite je zwei Öffnungen zur Entnahme, so dass auch vier Mitarbeiter eingesetzt werden können.

Für die Bestandsaufnahme zu Beginn der Zusammenarbeit hat Storopack grundlegende Daten erfasst und bewertet, wie die Zusammensetzung des Sortiments, die eingesetzten Geräte und den Zuschnitt der vorhandenen Stellfläche. Wesentlich waren auch die Interviews sowohl mit dem Management als auch mit den Mitarbeitern der Versandlogistik. Bei den regelmäßigen Treffen des Projektteams entstand die Idee, die Luftkissen mit einer Werbebotschaft zu bedrucken.

Das Team von Storopack UK in Sheffield, das dieses Projekt betreut hat, demonstriert mit diesem Beispiel die Leistungsfähigkeit eines durchdachten Beratungsansatzes. Anstatt nur einzelne Koeffizienten zu betrachten oder eine Maschine samt Packstoff anzubieten, werden die Gegebenheiten des Kunden, seine Bedürfnisse und Ziele umfassend beleuchtet und, darauf aufbauend, ein Konzept erarbeitet, das die Gesamtkosten senkt.

Der „Storopack Prozess" endet auch nicht bei der Implementierung der neuen Lösung. Zu dem Consulting des Schutzverpackungs-Spezialisten gehören der After-Sales-Services sowie die weitere Begleitung als Ideengeber für zukünftige Verbesserungen und neue Herausforderungen. Informationen dazu finden sich im Internet auf der Homepage von Storopack.