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Solcon: Heißes Eisen - Langlebige Hardware

  • 02/04/2015, Lübeck

  • Nachhaltiges Design und Langlebigkeit bei Industrie PCs auf Bewährungsprobe in der Schwerindustrie

 

Der gerne für PR-Strategien bemühte Begriff „nachhaltig" entzieht sich häufig der Überprüfbarkeit. Dort jedoch wo er sich auf solide Verarbeitung, Langzeitverfügbarkeit und Update-Fähigkeit stützt, ist er ein finanziell messbarer Faktor. Daher sind Kunden aus einem rauen industriellen Umfeld, die langfristig planen, besser beraten mit einer IT-Infrastruktur, die nachweislich für ein solches ausgelegt ist.

Ein Industrie PC sollte für raue Umgebungsbedingungen geschaffen sein. Dazu gehören je nach Schutzart und Kundenanforderung extreme Temperaturen oder Temperaturschwankungen, Belastungen durch Vibrationen, Staub, Nässe oder der Kontakt mit Chemikalien wie z. B. scharfen Reinigungs- oder Desinfektionsmitteln. Hersteller Solcon Systemtechnik aus Lübeck bietet Geräte von Schutzklasse IP 54 staub- und spritzwassergeschützt) bis IP 68 (staub- und wasserdicht) an. Zu diesem Zweck verarbeitet Solcon aus Aluminium gefräste Gehäuse, spezielle Dichtungen und Komponenten nach industriellem Standard, bei denen das Unternehmen zudem Langzeitverfügbarkeit garantiert. Prototypen werden speziellen Belastungstests ausgesetzt, um sicher zu gehen, dass eine Baureihe wie die UniDat IPC hält, was sie verspricht. Dazu sind die meisten Geräte, die bei Solcon das Haus verlassen, sehr stark an individuelle Bedürfnisse der Kunden angepasst. So werden zum Beispiel nur die Schnittstellen ausgeführt, die der Kunde auch wirklich benötigt, oder die Gehäuse an vorhandene Halterungen angepasst. Hinzu kommen häufig Komponenten oder Features, die vom Standard abweichen, wie zum Beispiel UMTS für Geräte von Flugzeugenteisern, oder RFID-Reader für Terminals zur Zeiterfassung. Bei Solcon rollen die IPC nicht zu tausenden vom Fließband, sondern werden in überschaubaren Stückzahlen von Elektronik-Fachleuten manuell montiert und geprüft.

„Viele unserer Kunden sind von anderen Anbietern auf uns umgestiegen, weil deren Geräte nicht den Anforderungen gerecht wurden", so PR-Sprecherin Alexandra Bosselmann. „Ein Kunde aus dem Tiefkühlbereich zum Beispiel berichtete, wie der Touchscreen seiner alten Geräte bereits nach wenigen Monaten im Tiefkühllager bei minus 23°C unleserlich wurde." Dazu muss man bedenken, dass manche Hersteller ihre Geräte praktisch als „Einweg-Geräte" konzipieren. Diese müssen, auch dann, wenn sie den rauen Bedingungen, denen sie aus-gesetzt sind, standhalten, nach 4-5 Jahren ausgetauscht werden, weil sie sich nicht um- oder aufrüsten lassen. Meistens ist dies dann aber aufgrund eines neues Betriebssystems oder anderer Software-Updates erforderlich. Für Solcon dagegen ist der Service ein wichtiges Geschäftsfeld. Manchmal sind die Mitarbeiter überrascht, was Solcons Geräte aushalten können, wie zum Beispiel, als sie ein Stapler-Terminal zu sehen bekamen, das in einer Gießerei mit glühendem Eisen in Berührung gekommen war. Das Plexiglas-Display hatte sich extrem verformt, aber beeindruckend war, dass die Elektronik im Gerät keinen Schaden genommen hatte. Der IPC bekam ein neues Display, wurde durchgecheckt und konnte nach wenigen Tagen wieder eingesetzt werden. Damit wären wir bei dem Punkt der sehr kurzen Ausfallzeiten, die Solcon im Reparatur- oder Aufrüstungsfall garantieren kann. Bei einem Neugerät müssen erstmal Software installiert sowie Schnittstellen und Halterungen angepasst werden, oder die Mitarbeiter müssen sich an eine andere Handhabung gewöhnen. All diese Dinge kosten Zeit und Geld und zwar meistens mehr, als im Verhältnis zum vielleicht günstigeren Anschaffungspreis eines Standardgerätes steht.