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Sealed Air: Wider den schlechten Ruf von Plastikverpackungen

  • 01/05/2010, Alsfeld

  • Es ist wirtschaftlich sinnvoll, Verpackungen zu reduzieren. Kosten und Ressourcen einzusparen, ist dabei ein zentraler Faktor, doch mit der Weiterentwicklung von Technik und Design haben sich auch die Verpackungstechniken weiterentwickelt.
  • Firma: Sealed Air

 

Vor diesem Hintergrund äußerte sich Stuart Roberts, der Marketingleiter Europa von Sealed Air, dem Weltmarktführer für Verpackungen, zu den fünf häufigsten ‚Irrtümern über Plastikverpackungen‘. Er möchte damit ihrem schlechten Ruf entgegenwirken und einen Beitrag für eine umweltfreundlichere und kosteneffizientere Zukunft leisten.


Irrtum: Plastikverpackungen sind die größte Einzelursache für nicht wiederverwertbare Abfälle in der Europäischen Union.
Wahrheit: Hierbei handelt es sich um einen weit verbreiteten Irrtum - nicht verwertbare Verpackungen machen gegenwärtig nicht mehr als drei Prozent der Abfälle aus, die auf der Mülldeponie landen . Aufgrund seines geringen Gewichts und der relativen Festigkeit ist Plastik außerdem eine der energieeffizientesten, robustesten und wirtschaftlichsten Materialien zum Versand von Gütern und Waren. Der hohe Heizwert von Plastik ermöglicht die effiziente Nutzung zur Energierückgewinnung, falls ein Recycling nicht möglich ist.

Irrtum: Der einzige Nutzen der Plastikverpackung besteht darin, das enthaltene Produkt besser zu vermarkten und zu verkaufen.
Wahrheit: Das ist falsch. Der primäre Nutzen der Plastikverpackung besteht darin, Produkte zu schützen und alle Arten von Gütern unbeschädigt auszuliefern. Bei sekundären und tertiären Verpackungen wie Schrumpfverpackungen aus Kunststoff, Paletten oder Kisten dient Plastik als wichtiges Hilfsmittel für den einfacheren Transport größerer Mengen an Produkten auf einmal. Der Transport kann für den Kunden wirtschaftlicher, energiesparender und kostengünstiger erfolgen. Mit der richten Plastikverpackungslösung können Unternehmen ihre Lieferfristen besser einhalten und bei ihren Kunden durch eine geringere Anzahl transportbedingter Schäden ein besseres Ansehen gewinnen.

Irrtum: Plastikverpackungen haben eine negative Auswirkung auf die Umwelt.
Wahrheit: Plastikverpackungen haben eine Reihe unbekannter Vorteile, die für die Umwelt und die Verbraucher von großem Vorteil sind. Nach der Verwendung lässt sich die Energie in den Plastikverpackungen durch Verbrennung wiedergewinnen, die Verpackung kann in Form von Körnchen recycelt werden, um neue Plastikverpackung herzustellen oder eine Entsorgung auf der Mülldeponie ist möglich.

Zunehmend werden neue Techniken angewendet, um Kunststoffe aus dem Abfallkreislauf als Ausgangsmaterial für andere Produkte zurückzugewinnen. Plastikverpackung ist leicht, verlängert die Haltbarkeit von Produkten, gewährleistet eine frische Auslieferung der Güter und verringert generell die anfallenden Verpackungsabfälle. Die als Alternative geltende Herstellung von Recyclingpapier erfordert im Vergleich dazu mehr Energie als die Neupapierproduktion, ist umweltschädlicher und leistet einen größeren Beitrag zum Klimawandel.

Irrtum: Gewerbliche Unternehmen berücksichtigen nicht die Auswirkungen ihrer Abfälle an Plastikverpackungen auf die Umwelt.
Wahrheit: Unternehmen suchen immer intensiver nach Möglichkeiten, die umweltschädlichen Auswirkungen ihres Betriebes auf die Umwelt zu reduzieren. Immer mehr Kunststoffprodukte werden aus so genanntem ‚Pre-Consumer‘-Recyclingmaterial hergestellt. Auch wenn die Deponierung von Abfällen unvermeidlich ist, arbeiten viele Unternehmen daran die Abfallmenge am Point-of-Sale durch die Schaffung ‚geschlossener Kreiskäufe‘, die verwendete Plastikverpackung wiederverwerten und die Ausweitung von Energieanlagen zur Wiedergewinnung der Energie aus Produkten, die nicht recycelt werden können.

Irrtum: Die Deponierung von Abfällen ist die ungünstigste Art der Entsorgung von Plastikverpackungen.
Wahrheit: Die Vorstellung, die Deponierung von Abfällen sei die schlimmste Art der Entsorgung von Plastikverpackungen, ist allgemein verbreitet. Die Müllverbrennung ist in Bezug auf die Folgen für die globale Erwärmung die ungünstigste Methode, da durch das Verbrennen von Kunststoffen mehr CO2 ausgestoßen wird als durch das Verbrennen von Gas oder Kohle. In einigen Fällen kann die Deponierung nützlich sein, etwa um Löcher im Boden zu füllen, die etwa durch Abbau oder stillgelegte Bergewerke entstanden sind. Damit kann außerdem Land gewonnen werden. Häufig kommt es nur darauf an, womit das Land gefüllt wird und wie dies erfolgt. Die umweltpolitisch beste Option besteht in der Investition in Techniken zur Herstellung hochwertiger Recyclingkunststoffe.