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Sartorius Azubis präsentieren drei Exponate bei der IdeenExpo 2011

  • 26/08/2011, Göttingen

  • Wie viel Gewicht hat Ihre Unterschrift?
  • Firma: Sartorius AG

 

Junge Menschen für technische und naturwissenschaftliche Berufe zu begeistern – das ist das Ziel der IdeenExpo 2011, die vom 27. August bis zum 4. September auf dem Messegelände Hannover stattfindet. Schon zum zweiten Mal präsentieren Auszubildende von Sartorius drei spannende Exponate aus den Bereichen Biotechnologie und Mechatronik. Anschaulich und interaktiv zeigen sie, mit welchen Technologien Sartorius seine Kunden unterstützt.

Trenn die Nanos!

Das Exponat „Trenn die Nanos!“ zeigt einen Filtrationsvorgang, wie er bei der Herstellung von Medikamenten wie etwa Krebstherapeutika eingesetzt wird. In einem Glasgefäß befindet sich eine grüne Flüssigkeit, bestehend aus kleinen gelben und großen blauen Farbpigmenten. Die grüne Flüssigkeit wird durch einen Sartorius-Filter gepumpt, dessen Poren die kleinen gelben Farbstoffe durchlassen und die großen blauen Farbstoffe zurückhalten. An der langsamen Verfärbung der Flüssigkeit von Grün zu Blau kann der Besucher den kontinuierlichen Filtrationsfortschritt beobachten. Nach diesem Prinzip werden biotechnologisch hergestellte Wirkstoffe von Verunreinigungen wie Viren getrennt. Die gelben Verunreinigungen werden aus der grünen Nährflüssigkeit herausgefiltert, übrig bleibt der blaue Wirkstoff.

Wieg ein Nichts!

Dieses Experiment zeigt, dass Unterschriften nicht nur symbolisch Gewicht haben, sondern auch physikalisch messbar sind. Die Auszubildenden haben eine hochauflösende Analysenwaage und einen Metallarm mit Vakuumpumpe so programmiert, dass die Messung vollautomatisch abläuft. Der Besucher legt eine leere Visitenkarte in die verglaste Öffnung des Exponats. Die Visitenkarte wird von der Vakuumpumpe angesaugt und auf die Waagschale gelegt. Die hochpräzise Waage bestimmt das Gewicht der Visitenkarte, die Vakuumpumpe befördert das Kärtchen wieder zum Besucher. Dieser unterschreibt darauf und legt sie wieder in die Schublade. Die Waage misst erneut das Gewicht der Visitenkarte. Aus der Differenz der beiden Beträge ergibt sich das Gewicht der Unterschrift. So präzise Wägungen unter streng kontrollierten Bedingungen kommen in der biopharmazeutischen Industrie, z.B. bei der Medikamentenherstellung zum Einsatz.

Beweg den Schwerpunkt!

Durch bloße Gewichtsverlagerung können die Zuschauer bei diesem Exponat die Figur eines Computerspiels steuern. Dazu haben die Auszubildenden eine Plattformwaage in den Boden eingelassen, auf die sich bis zu sechs Besucher stellen können. In jeder Ecke der Plattformwaage ist eine Wägezelle eingebaut. Die vier Wägezellen ermitteln den Gesamtschwerpunkt der Personen. Verlagern die Personen ihr Gewicht, wird die Schwerpunktveränderung von einem Computer ausgewertet und auf einem Bildschirm sichtbar gemacht. So können Besucher ihre Spielfigur steuern und im Computerspiel gegeneinander antreten. Das Prinzip der Schwerpunktberechnung kommt in Auswuchtwaagen, beispielsweise für Eisenbahn- und Lüfterräder zum Einsatz.

Sartorius Ausbildungsleiterin Heike Jansen freut sich über den Erfolg ihrer Azubis. „Die jungen Männer und Frauen haben über Monate an ihren Exponaten gefeilt. Dabei war in jeder Sekunde die Leidenschaft für ihre Aufgabe spürbar. Deshalb sind sie auch die besten Botschafter, um andere Jugendliche auf der IdeenExpo für technische und naturwissenschaftliche Berufe zu begeistern.“

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