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Pitney Bowes: Datensicherheit und Allgemeinverfügbarkeit größte Hürde für Systeme wie De-Mail

  • 03/12/2009, Heppenheim

  • Eine im Auftrag von Pitney Bowes durchgeführte Befragung zeigt, dass einem System zum sicheren Austausch rechtsgültiger elektronischer Dokumente wie De-Mail prinzipiell hohe Erfolgschancen eingeräumt werden.

 

Für zentrale Abläufe im eigenen Unternehmen würde es eine Mehrheit der Befragten momentan aber nicht einsetzen - sondern vor allem für unkritische Kommunikationsprozesse. Die telefonisch durchgeführte Befragung umfasste 100 Unternehmen in Baden-Württemberg, dem Bundesland in dem das Pilotprojekt zu De-Mail läuft.

Wäre De-Mail hinsichtlich Rechtssicherheit dem Brief gleichgestellt, würden 70 Prozent der Befragten das System auch nutzen. 82 Prozent der Befragten haben allerdings starke oder sehr starke Vorbehalte im Hinblick auf die Datensicherheit. Besonders kritisch (99 Prozent) wurde der nicht für alle Bevölkerungsgruppen gewährleistete Zugang zu einem System wie De-Mail gesehen und damit auch die Notwendigkeit, alternativ weiterhin Briefpost anbieten zu müssen. Fast 60 Prozent der Befragten glauben nicht, dass Unternehmen wie Verbraucher bereit sein werden, Ihre Gewohnheiten zu ändern, solange die traditionelle Briefzustellung reibungslos funktioniert. Dementsprechend glauben sie auch nicht an eine schnelle Marktdurchdringung von De-Mail. Knapp zwei Drittel der Befragten gehen außerdem davon aus, dass ein kostenpflichtiges System von Anwendern freiwillig eher nicht genutzt würde.

„Trotz allgemein großer Zustimmung zu einem System wie De-Mail gibt es zahlreiche Hürden für eine schnelle Marktdurchdringung. Es sind derzeit noch zu viele Punkte ungeklärt, beispielsweise die anfallenden Kosten für die Verbraucher. Zudem müssen die rechtlichen Rahmenbedingungen erst noch geschaffen werden", fasst Christoph Stehmann, Geschäftsführer Pitney Bowes Deutschland, zusammen. „Die Ergebnisse unterstreichen unsere These, dass der eigentliche Engpass weniger in der technischen Umsetzung liegen wird, als vielmehr beim Vertriebsaufwand, um ein System wie De-Mail bei den Verbrauchern zu etablieren. Eine klare Vertriebsstrategie wurde von den Betreibern bisher zumindest nicht kommuniziert. Zudem betrachtet bisher jeder das System aus der Versender-Perspektive, doch wird letzlich entscheidend für eine erfolgreiche Etabilierung sein, ob der Empfänger vom neuen System profitiert, andernfalls wird er nicht wechseln. Diese „Vernachlässigung" der Empfängerseite wird sich noch als Herausforderung für die Vermarktung erweisen."

Zum jetzigen Zeitpunkt würden die Befragten das System gerade für zentrale Prozesse wie Verträge und Rechnungen nicht einsetzen - und das sowohl in der internen wie auch der externen Kommunikation. Die Bereitschaft zur Nutzung hängt auch von der Größe der Unternehmen ab: So würden beispielsweise Firmen mit vielen Mitarbeitern De-Mail eher für Gehaltsabrechnungen nutzen. Überraschenderweise wird das Medium gerade für die verbindliche externe Kommunikation von vielen als noch nicht geeignet angesehen.

„Die Studienergebnisse zeigen, dass es in den nächsten Jahren eine Übergangsphase geben wird, in der verschiedene Kommunikationskanäle parallel bedient werden müssen. Unternehmen und Behörden brauchen deshalb effiziente und kostenoptimierte Lösungen sowohl für den klassischen als auch den digitalen Kanal. Pitney Bowes ist mit seinem Produktangebot auf dieses Szenario bestens vorbereitet. Einerseits können wir den klassischen Briefversand und Hybridmail optimal unterstützen. Andererseits bauen wir unser Portfolio im Bereich Informationsmanagement stetig aus und können somit auch für digitale Kommunikationsprozesse leistungsstarke Lösungen anbieten", so Stehmann weiter.

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