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Produktschutz mit neuem Sicherheitsetikett von inotec Barcode Security GmbH

  • 13/10/2011, Neumünster

  • Diosecure hilft, das Original von der Fälschung zu unterscheiden - Nominiert für den Deutschen Verpackungspreis 2011 -

 

Fälschungsschutz vor Produktpiraterie

Die Produktpiraterie hat sich in den letzten Jahren zunehmend auf alle Branchen von industriell gefertigten Produkten ausgeweitet. Schätzungen zufolge wurden 2010 schon 10 Prozent des weltweiten Umsatzes von Industrieprodukten mit Fälschungen gemacht. Dabei wurden u.a. einzelne Komponenten, ganze Maschinen oder deren Ersatzteile gefälscht. Neben den Umsatzausfällen entstehen den Originalherstellern Kosten durch Reklamationen sowie Markenrechtverfahren. Darüber hinaus werden häufig Qualitätsmängel der gefälschten Produkte angelastet, wenn Kunden die Fälschungen für Originale halten. Der damit einher gehende Imageverlust lässt sich monetär kaum bewerten, stellt jedoch insbesondere für die qualitätsorientierten deutschen Hersteller ein ernsthaftes Problem dar. Insgesamt werden die Schäden durch Produktpiraterie für deutsche Unternehmen auf mehrere Milliarden Euro jährlich geschätzt. Sowohl für den Kunden, aber auch für Unternehmen entlang der Lieferkette, ist es in vielen Fällen sehr schwer, Original und Fälschung voneinander zu unterscheiden. Teilweise sind Fälschungen von so hoher Qualität, dass es selbst für Experten anspruchsvoll ist, diese zu identifizieren. Als Reaktion auf die Produktfälschungen werden seit Jahren spezielle Verfahren erforscht und entwickelt, die eine Unterscheidung von echten und gefälschten Produkten ermöglichen sollen.

Personalisiertes Sicherheitsetikett Diosecure

Inotec hat ein neues Sicherheitsetikett entwickelt, das gegenüber herkömmlichen Produkten über einen wesentlichen Vorteil verfügt: das Etikett Diosecure wird beidseitig im Digitaldruckverfahren bedruckt und lässt sich personalisieren. Wird es mutwillig von der Umverpackung oder dem Produkt entfernt, hinterlässt es den Aufdruck seiner Rückseite als Manipulationsindiz. Dieser Aufdruck kann ein Firmenlogo sowie einen Barcode mit fortlaufender Nummer oder andere Informationen enthalten. Auch wenn keine Echtheitsmerkmale in Barcode oder 2D Code enthalten sind, besteht die Möglichkeit, diese für eine Echtheitsprüfung einzusetzen. Hierbei liegt die Sicherheit nicht im Etikett selbst, sondern in einem zentral arbeitenden Rückverfolgungssystem. Wenn für jedes einzelne Produkt die gesamte Lieferkette nachvollzogen werden kann, lassen sich Plausibilitätsprüfungen durchführen, die die Verbreitung von gefälschten Produkten stark erschweren. Hierzu muss jedes Produkt zunächst über ein eindeutiges Kennzeichnungselement – zumeist in Form eines Barcodes oder 2D Codes – verfügen. Dieses wird an mehreren Stellen der Lieferkette ausgelesen und im Rückverfolgungssystem dokumentiert. Am Ende der Lieferkette kann nun der Händler oder auch der Kunde prüfen, ob das Produkt eine plausible Lieferkette durchlaufen hat. Zu diesem Zweck können entweder Handhelds mit optischem oder im Falle von 2D Codes auch Mobiltelefone mit Kamera verwendet werden. Über ein Online-Portal wird unabhängig vom Kennzeichnungselement die gescannte Identifikationsnummer angefragt und im dahinterliegenden Rückverfolgungssystem automatisch über definierte Regeln die Echtzeit verifiziert. So können beispielsweise Identifikationsnummern, die dem System nicht bekannt sind, als Fälschung betrachtet werden. Ebenso verhält es sich mit Nummern von Produkten, die bereits verkauft wurden. Mit solchen Plausibilitätssystemen lässt sich schnell und einfach eine erste Echtheitsprüfung durchführen, ohne dass vom Nutzer besondere Kenntnisse erforderlich wären.

Nominiert für den Deutschen Verpackungspreis 2011

Die Nominierungen für den Deutschen Verpackungspreis 2011 reichen von verbraucherfreundlichen Verschluss- und Dosiersystemen über sprechende Verpackungen, neuartige Packstoffe, ausgeklügelte Barrieresysteme und Hightech-Transportboxen bis hin zu neuartigen Komponenten der Maschinentechnik sowie dem Sicherheitsetikett von inotec. Nach einem unabhängigen Prüfverfahren und intensiven Diskussionen nominierte die aus anerkannten Experten bestehende Jury insgesamt 54 Produkte: 22 Verkaufsverpackungen, 6 Transportverpackungen, 2 Display- und Promotionsverpackungen, 12 Prototypen, 4 Nominierungen für Design, Ausstattung und Veredlung, 4 Nachwuchspreise für Studenten, Auszubildende und Schüler sowie 4 Nominierungen in der Kategorie Maschinentechnik. Die Verleihung der Deutschen Verpackungspreise erfolgt am 09. November 2011 in Nürnberg im Rahmen einer feierlichen Gala. Der Deutsche Verpackungspreis wird seit 1963 ausgetragen und steht unter der Schirmherrschaft des Bundesministeriums für Wirtschaft und Technologie. Der Wettbewerb ist als Leistungsshow konzipiert. Er richtet sich an Designer, Entwickler, Hersteller und Verwender von Verpackungen und Verpackungsmaschinen sowie den kreativen Nachwuchs der Branche. Der Preis wird international ausgeschrieben und ist somit als „German Open“ offen für Teilnehmer aus aller Welt. Träger des Deutschen Verpackungspreises qualifizieren sich gleichzeitig für die Nominierung zum WorldStar der World Packaging Organisation (WPO).

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