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Pflanzenschädlinge an Bord: Inka-Paletten bieten Schutz vor blinden Passagieren


 

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Im Sommer 2011 wurden innerhalb kurzer Zeit an zwei Orten in Deutschland importierte Pflanzenschädlinge aus Asien entdeckt. Als Transportmittel gerieten in beiden Fällen Vollholzpaletten unter Verdacht. Die Inka-Einwegpalette aus Holzwerkstoff kann nicht von Insekten befallen werden - und bietet Importeuren damit die Sicherheit, nicht gegen internationale Pflanzenschutzabkommen zu verstoßen.

Auch bei der Einführung in EU-Länder muss die ISPM 15-Richtlinie umgesetzt werden. Holzpaletten, die aus Ländern außerhalb der EU eingeführt werden, müssen also entweder behandelt sein oder, wie die Inka-Palette, ab Werk der ISPM 15-Richtlinie entsprechen. In der Praxis wird diese Vorschrift allerdings nicht immer eingehalten, wie aktuelle Fälle zeigen: Anfang August verhinderten aufmerksame Beamte des Zollamtes Bocholt die Einschleppung von Holzschädlingen nach Deutschland. Wie der Zoll am 8. August 2011 in einer Pressemitteilung berichtete, fanden sich in zehn Paletten mit Garn aus Indien asiatische Bohrkäfer. Diese Käfer ernähren sich von Holz und können daher den heimischen Wald schädigen. Die meisten der befallenen Paletten waren unmarkiert, also nicht als ISPM 15-konform gekennzeichnet. Daher wären die Paletten ohnehin in Quarantäne gekommen und wären vom zuständigen Landesbetrieb Wald und Holz Nordrhein-Westfalen besonders untersucht worden.

Wenige Wochen später wurden im Hafen von Weil am Rhein lebende Asiatische Laubholzbockkäfer entdeckt, wie die Gemeinde Lörrach in einer Pressemitteilung berichtete. Der in einem Frachtschiff aus Ostasien übergesiedelte Schädling befällt gesunde Laubbäume, die er innerhalb kurzer Zeit zerstören kann. Auch hier waren es wohl Vollholzpaletten, in denen der Käfer und seine Larven nach Europa gelangen konnten. Im September gaben die Behörden Entwarnung: Die Käfer konnten sich nicht außerhalb des Hafens ausbreiten, weil sie früh genug entdeckt wurden. Zum Glück, denn haben die Käfer einmal einen Baum befallen, müssen sie von Hand herausgepflückt werden - mit Insektiziden ist hier nichts zu machen.

Inka-Paletten sind sicher

Eingeschleppte Insektenarten haben in ihrer neuen Heimat keine Fressfeinde und können sich so unkontrolliert ausbreiten. Damit werden sie zu einer großen Gefahr für den Waldbestand in Deutschland. Umgekehrt können europäische Insektenarten in Übersee unter Umständen zu einer Bedrohung werden. Deshalb haben sich mittlerweile fast alle Länder der Welt auf die Pflanzenschutzrichtlinie ISPM 15 verständigt, die eine Einfuhr fremder Schädlingsarten verhindern soll.

Im Gegensatz zur Vollholzpalette sind die Inka-Einwegpaletten aus Holzwerkstoff hergestellt. Dieser wird unter hohen Temperaturen in Form gepresst - eine Prozedur, die kein Insekt überlebt. Auch danach können sich keine Schädlinge in der Inka-Palette einnisten. Importeure und Exporteure dürfen deshalb ihre Ware auf Inka-Paletten in jedes ISPM 15-Land einführen - ohne Vorbehandlung, ohne Zertifikat und ohne Aufpreis seitens des Herstellers. Letzte Sicherheit beim Zoll geben die Herstellerbescheinigungen und Exportzertifikate, die Kunden auf der Internet-Seite von Inka kostenlos herunterladen können.

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