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Inka-Paletten: Neuer PEFC-Standard garantiert EUTR-Konformität

  • 10/09/2013, Siegertsbrunn

  • Nun steht es schwarz auf weiß geschrieben: Inka-Einwegpaletten aus Pressholz entsprechen der EU-Holzhandelsverordnung (EUTR). Als Beleg dafür gilt das PEFC-Zertifikat, das dem Unternehmen 2010 verliehen wurde.

 

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Das Zertifikat wurde mit dem neuen PEFC-CoC-Standard PEFC ST 2002:2013 formal an die Vorgaben der EU-Holzhandelsverordnung (EUTR) angepasst.

Das PEFC-Zertifikat bestätigt, dass für Inka-Paletten nur Holz aus nachhaltig bewirtschafteten Wäldern verwendet wird. Das ist gleichzeitig ein wichtiges Kriterium für die EUTR, die mit dem Ziel verabschiedet wurde, die Einfuhr und den Verkauf von Holz aus illegalem Einschlag einzudämmen. Dabei ist ein Großteil der Rohstoffe, die für Inka-Paletten verwendet werden, von der Verordnung gar nicht betroffen: Die Pressholzpaletten werden überwiegend aus Altholz hergestellt, also etwa aus alten Paletten, Möbeln oder Kisten. Solches Recycling-Holz ist von der EUTR nicht betroffen. Allerdings reichen die verfügbaren Mengen an Altholz nicht immer für die Palettenproduktion aus. In solchen Fällen kommen Späne aus Industrierestholz zum Einsatz. Für diese Späne gelten die Vorgaben der EUTR, die im März 2013 in Kraft getreten ist.

Rechtlich und ökologisch sicher

Dank des PEFC-Zertifikats konnte die Inka Paletten GmbH von Anfang an nachweisen, dass die verwendeten Holzspäne aus unbedenklichen Quellen stammen. Allerdings deckte der bisherige PEFC-Standard nicht alle Kriterien der EUTR ab, sodass eine Überarbeitung notwendig wurde. Mit dem neuen Standard PEFC ST 2002:2013, „Chain of Custody of Forest Based Products - Requirements" (Produktkettennachweis von Holzprodukten - Anforderungen), erfüllt das PEFC-Siegel nun auch formal alle Anforderungen der EUTR - und geht sogar darüber hinaus. „Die PEFC-Vorgaben gelten für jede eingehende Lieferung von Holz oder Holzspänen, während die EUTR nur Rohstoffe reguliert, die erstmalig in der Europäischen Union in Verkehr gebracht werden", erläutert Andreas J. Heinrich, Produktmanager bei der Inka Paletten GmbH. „Mit dem PEFC-Zertifikat entsprechen wir also nicht nur der EU-Verordnung, wir bieten unseren Kunden auch zusätzliche Gewissheit, dass unsere Paletten aus ökologisch unbedenklichem Holz gefertigt sind."

Trotz des PEFC-Zertifikats ergibt sich aus der EUTR - wie auch beim Kauf von Vollholzpaletten - für Kunden weiterhin die Verpflichtung, fünf Jahre lang nachweisen zu können, von wem die Paletten gekauft wurden. Da die Steuergesetzgebung jedoch vorschreibt, dass alle Rechnungen zehn Jahre lang aufzuheben sind, entsteht aus dieser Vorschrift der EUTR kein zusätzlicher Aufwand.

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