DAS INDUSTRIEVERZEICHNIS
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Stark am Mittelstand interessiert:
Staatssekretär Drautz besucht HAINBUCH

  • 06/05/2008, Marbach

  • Neben dem Unternehmen HAINBUCH und dessen Produkten standen an diesem Nachmittag auch zwei außergewöhnliche Projekte im Mittelpunkt, die dem in Deutschland herr­schenden Ingenieurs­mangel entgegenwirken wollen.

 

2007 war für HAINBUCH ein ausgesprochen erfolgreiches Jahr: Gleich zwei Preise heimste der Marbacher Spannmittelhersteller ein. Einer davon, der auf der EMO 2007 für das intelligente Spannfutter TOPlus IQ verliehene Fachmagazinpreis, hatte nachhaltige Wirkung: Richard Drautz, Staatssekretär im baden-württembergischen Wirtschafts­ministe­rium, besuchte HAINBUCH noch auf dem Messestand. Doch das war dem engagierten FDP-Politiker nicht genug. Er wollte auch sehen, wo die »spannende Technik« entsteht. Dafür nahm er sich die Zeit und fand in HAINBUCH Ge­schäfts­führer Gerhard Rall einen charismatischen, visionären Unternehmer, der sich für den Standort Deutschland stark macht. »Der Austausch mit der Politik ist für mich sehr wichtig«, resümiert Rall. »Denn das technische Niveau, das internationale Unternehmen so an Deutschland schätzen, das können wir nur gemeinsam halten.«

Aktiv dem Ingenieursmangel entgegenwirken

Neben dem Unternehmen HAINBUCH und dessen Produkten standen an diesem Nachmittag auch zwei außergewöhnliche Projekte im Mittelpunkt, die dem in Deutschland herr­schenden Ingenieurs­mangel entgegenwirken wollen und Gerhard Rall ganz besonders am Herzen liegen: Da ist zum einen das Friedrich-Schiller-Gymnasium in Marbach, dessen Rektor Günter Offermann mit dem Bau eines Technik-Labors, Chinesisch als 2. Fremdsprache und der Gründung einer Juniorfirma im Fach Wirtschaft neue Maßstäbe gesetzt hat. Leistungen, die Deutschlands drittgrößtem Gymnasium bundesweit Schlagzeilen und 2007 den Deutschen Schulpreis bescherten.

MINTec, ein Bildungsprojekt in der Region Hohenlohe, für das sich auch der ehemalige Bürgermeister von Niederstetten Kurt Finkenberger engagiert, setzt dagegen sogar noch früher an: Nach dem Motto »je früher, desto besser« soll schon im Kindergarten die Begeisterung für Technik geweckt werden. Für HAINBUCH Geschäfts­führer Gerhard Rall eine gute Sache, bei der er sich auch in der Verantwortung sieht: »Der zunehmende Fachkräftemangel ist auch bei uns ein Riesenthema. Aber wer nur reagiert und nicht agiert, der hat irgendwann das Nachsehen. Als ortsansässiges Unternehmen in Marbach und Niederstetten engagieren wir uns deshalb aktiv in der ‚Nachwuchsarbeit'. Langfristig wird sich das auszahlen.« Drautz sieht das genauso. Und die beiden Projekte, die will er sich auf jeden Fall noch genauer ansehen.

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