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Graeff: Ideen für Studentwohnheim gesucht - und vielfältig gefunden!

  • 16/04/2014, Mannheim

  • Gemeinsam mit dem Neckarsulmer Architekturbüro vogt.heller architekten waren Sie Schirmherr eines für Studenten der Universität Stuttgart, Institut für Wohnen und Entwerfen, ausgeschriebenen Architekturwettbewerbs unter dem Titel "Wohnraum 6.3"

 

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Die Initiative zu diesem Wettbewerb ging von der Stadtsiedlung Heilbronn GmbH aus, einem kommunalen Unternehmen, das in der Stadt am Neckar für die städtebauliche Entwicklung zuständig ist. Eine der wesentlichen Aufgabenstellungen für die Stadtsiedlung ergibt sich aus dem schnell wachsenden Studienangebot der in der Stadt angesiedelten öffentlichen und privaten Hochschulen und den damit verbundenen wachsenden Studentenzahlen. In ersten Gesprächen mit GRAEFF und dem Architekturbüro war man sich schnell einig, die Frage der Gestaltung baulicher Lösungen an die junge Generation weiterzugeben: Wie stellen sich Studenten der Architektur das Wohnen ihrer Kommilitonen vor, wenn der Bau in Modulbauweise, also auf der Basis von 6 m x 3 m großen Raummodulen ausgeführt werden soll?

Bei Professor Jocher, dem Leiter des Instituts für Wohnen und Entwerfen an der Universität Stuttgart, rannte man mit dieser Aufgabenstellung offene Türen ein. Der Entwurf eines Studentenwohnheimes für 60 bis 80 Studierende auf einem von der Stadtsiedlung Heilbronn vorgegebenen Grundstück in der Nähe des Campus in Heilbronn war Semesteraufgabe im Wintersemester 13/14. Die Aufgabe war gleichzeitig Grundlage für den GRAEFF Architekturwettbewerb „Wohnraum 6.3", der ursprünglich mit Preisgeldern von € 3.000 ausgestattet war, nach Abschluss des Wettbewerbs jedoch, wegen der hohen Qualität der eingereichten Arbeiten, auf € 6.000 aufgestockt wurde.

Ende März konnte Patrick Korsch, einer der Geschäftsführer der GRAEFF Container GmbH, in den Räumen der Stadtsiedlung Heilbronn den sechs Gewinnern feierlich ihre Preise übergeben. Die hochkarätig besetzte Jury aus Vertretern der Stadtsiedlung Heilbronn und der Universität Stuttgart, aus freien Architekten sowie der Geschäftsführung von GRAEFF, hatte es angesichts der ausgezeichneten Konzepte der 15 Wettbewerbsteilnehmer nicht leicht, Entscheidungen zur Rangfolge zu treffen. In dieser Phase stimmte GRAEFF zu, zwei erste und zwei dritte Plätze zu vergeben und auch zu dotieren.

Die beiden ersten Plätze, jeweils prämiert mit einem Preisgeld von € 1.500, sicherten sich die Studentinnen Michaela Wengert und Sanda Moharic mit ähnlichen Grundkonzepten, aber komplett unterschiedlichen Interpretationen der durch den Modulbau möglichen Verbindung von Baukörpern. Die in beiden Arbeiten vorgenommene Aufteilung der geforderten Wohn- und Gemeinschaftsflächen in mehrere Einzelblocks schafft Freiräume und zusätzliche Bewegungsfreiheit für die Bewohner, ein wichtiger Aspekt bei der Konzeption derartiger Wohnanlagen. Die Nachwuchsarchitektinnen spielen bei ihren Entwürfen mit den Gegensätzen von Nähe und Distanz bzw. Gemeinschaft und Eigenständigkeit. Während der Entwurf von M. Wengert stark unterschiedlich strukturierte Einheiten vorsieht, sind bei S. Moharic alle vier Blöcke ähnlich groß dimensioniert, aber im Detail unterschiedlich angeordnet. Beide Arbeiten setzen auf viel Grün zwischen in den Außenbereichen.

Der zweite Platz, verbunden mit einem Scheck über € 1.000, wurde Nico Washeim zuerkannt, der mit einem vor allem in der Außenwirkung überzeugenden Entwurf am Wettbewerb teilnahm. N. Washeim setzte auf Sonnenenergie und nutzt die segelförmig gestalteten Kollektoren, um damit den massigen Baukörper aufzulockern. Diese Fassadenelemente sind den auf allen Stockwerken umlaufenden Laubengängen vorgesetzt. Die Laubengänge machen Treppenhäuser im Inneren des Gebäudes überflüssig und erlauben den Zugang zu den Wohnungen über die Außentreppen.

Alle aus dem Wettbewerb hervorgegangenen Architekturideen können selbstverständlich, mit den notwendigen Anpassungen an örtliche Verhältnisse, im Modulbau umgesetzt werden.

GRAEFF verfügt über langjährige Erfahrung beim Bau großer Gebäudekomplexe für Industrie und Kommunen. Die Kunden entscheiden sich vor allem wegen Wirtschaftlichkeit und Flexibilität für den Modulbau, denn Modulbau „atmet". Das heißt, bei Bedarf kann ein Gebäude den Bedürfnissen entsprechend erweitert werden - ohne Lärm und Schmutz. Oder es kann komplett zurückgebaut und einer neuen Verwendung zugeführt werden. Vor allem für Hochschulstandorte, für die langfristig ein sinkender Bedarf an Wohnraum prognostiziert wird, ist dies eine ernst zu nehmende architektonische, ökonomische und ökologische Option.

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