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GHS-Kennzeichnung verpflichtend ab 1. Juni 2015

  • 22/05/2015, Eugendorf-Salzburg

  • DENIOS unterstützt seine Kunden und Geschäftspartner mit der kostenlosen GHS-Umsteigehilfe.
  • Firma: DENIOS AG

 
Die Kennzeichnung von Chemikalien (Stoffe und Gemische) ist in der Vergangenheit in vielen Ländern teilweise unterschiedlich und uneinheitlich vorgenommen worden. Das hatte auch direkte Auswirkungen auf den Umgang und die Lagerung dieser Substanzen. Das weltweit einheitliche "Globally Harmonized System of Classification and Labelling of Chemicals" (GHS) tritt nun für Europa in Form der CLP-Verordnung (CLP steht für Classification, Labelling and Packaging) am 1. Juni auch für Gemische verbindlich in Kraft. DENIOS unterstützt seine Kunden und Geschäftspartner mit der kostenlosen GHS-Umsteigehilfe.


Weltweit einheitliche Kennzeichnung
Bislang wurde die Kennzeichnung von Gefahrstoffen teils von Land zu Land unterschiedlich und uneinheitlich vorgenommen. Auch die Kriterien zur Einstufung von Gefahrstoffen waren nicht einheitlich. Daraus resultierten auch erhebliche Risiken hinsichtlich Lagerung, Handling, Transport sowie Umwelt- und Arbeitsschutz. Mit dem "Globally Harmonized System of Classification and Labelling of Chemicals", kurz GHS, soll die Kennzeichnung von Chemikalien weltweit vereinheitlicht werden. Intention des GHS ist es, global einheitliche Regeln für die Einstufung, Kennzeichnung und Verpackung von Chemikalien, sowohl für den Umgangsbereich (Chemikalienrecht) als auch für den Transportbereich (Gefahrgutrecht) zu erreichen. Mit dem GHS gibt es neue Einstufungskriterien und Kennzeichnungselemente, die sich von der derzeitigen Stoff- und Zubereitungsrichtlinie in gewissen Punkten unterscheiden. In Europa wird das GHS durch die sogenannte CLP-Verordnung implementiert. Reinstoffe sind bereits seit dem 1.12.2010 verbindlich nach dem GHS System zu kennzeichnen. Für Gemische tritt diese Verordnung nun ab dem1.06.2015 verbindlich in Kraft. Die Kennzeichnungspflicht betrifft neu in Umlauf gebrachte Gebinde, eine Doppelkennzeichnung mit alten und neuen Symbolen ist unzulässig. Altbestände im Lager müssen nicht neu gekennzeichnet werden. Für Hersteller von Chemikalien ist zu beachten, dass natürlich auch die zu den Chemikalien gehörigen Sicherheitsdatenblätter diesbezüglich überarbeitet werden müssen.

DENIOS unterstützt durch kostenlose GHS-Umsteigehilfe
Jeder Betrieb ist gesetzlich dazu verpflichtet, gelagerte und verwendete Gefahrstoffe regelkonform gemäß dem GHS bzw. der CLP-Verordnung zu kennzeichnen. Als internationaler Spezialist für Gefahrstofflagerung, -handling, Arbeitsschutz und Umweltschutz unterstützt DENIOS seine Kunden beim problemlosen Umstieg auf die neue Verordnung. Alle wichtigen Änderungen, die neuen GHS-Symbole inkl. den dazugehörigen Hinweisen (H-Sätzen) sind in der kostenlosen GHS-Umsteigehilfe zusammengefasst. Diese kann direkt unter www.denios.at/GHS heruntergeladen werden. Darüber hinaus findet sich ein umfangreiches Sortiment an GHS-konformen Schildern und Etiketten im aktuellen Katalog und Online-Shop von DENIOS, um die Umstellung zu erleichtern.